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Wo beginnt unsere Selbstliebe und wo hört sie auf? Was bedeutet überhaupt „Selbstliebe“? Und wer ist dafür zuständig, dass die „Selbstliebe“ in einem gesunden Maß vorhanden ist?

Wenn wir an uns denken und wie sehr wir uns lieben, dann ist das auch stets abhängig von anderen Faktoren. Komisch oder, dass die Selbstliebe auch von äußeren Umständen beeinflusst wird. Sollten wir ihr dann nicht einen anderen Namen geben?
Der Wunsch ist, dass wir uns, unabhängig von unserem Umfeld, lieben so wie wir sind und wenn wir etwas an uns auszusetzen haben, dann können wir das auch für uns selbst klären.
Die Realität ist jedoch anders. Im Kindergarten, in der Schule, im Familien- und Freundeskreis, im beruflichen Umfeld und nun auch noch durch Social Media (Instagram, Facebook, etc.), wird unsere Selbstliebe auf die Probe gestellt und immer wieder aufs neue getestet.

Wenn wir uns zunächst das „Selbst“ angucken, dann geht es doch darum, wie wir uns sehen und sehen wollen. Wie wir uns geben, verhalten, handeln und entwickeln und natürlich auch, wie wir aussehen.
Nehmen wir die „Liebe“ noch dazu, dann ist das sozusagen die Richtlinie, wie sehr wir unsere Handlungen, Verhaltensweisen, Redensarten, Äußerlichkeiten und Charaktereigenschaften bewerten. All das ist einer ständigen Bewertung durch uns selbst ausgesetzt – davon ist unsere Selbstliebe abhängig.
Wie sehr liebe ich mich und die Art und Weise, wie ich aussehe und mich präsentiere? Liebe ich meine Charaktereigenschaft sehr, mag aber einen Teil meines Körpers nicht und werte diesen häufig ab, dann leidet darunter auch meine Selbstliebe, weil ich mich, so wie ich bin, nicht komplett lieben kann.

Dies allein schon ist sehr kompliziert und anstrengend, denn wir denken tagtäglich darüber nach. Und nun kommt noch ein äußerer Faktor, die Gesellschaft hinzu. Wir sind nun eben in viele Systeme eingebettet und werden von Kindesbeinen an von Menschen in unserem Umfeld geprägt. Wir lernen voneinander, haben Vorbilder und sind auch eine ganze Zeit lang abhängig von den Menschen, die uns erziehen und uns beim Aufwachsen helfen. Ein großer Teil von unserer Selbstliebe findet dort schon sein Fundament. Die eigene Selbstliebe hat somit einen großen Auftrag: wachsen, gedeihen und nicht zu sehr beirren lassen.

Definiert wirklich jeder selbst für sich, was „schön“ und „normal“ ist? Wie und woran misst du deine Selbstliebe? Und ist es überhaupt möglich, an den Punkt zu kommen, an dem du sagen kannst, „ich bin gut so, wie ich bin“?

Fortsetzung folgt…

Wenn du Lust hast, dann schreibe bis zum nächsten Blogartikel (in einer Woche) auf:
was finde ich an mir toll
was finde ich ganz ok
was mag ich gar nicht an mir.

Schön, dass du auf meiner Seite warst. Guck dich gern ein bisschen um. Bis zum nächsten Mal.